Fokussiertes Arbeiten

Fokussiertes Arbeiten

Wer kennt es nicht: Ablenkungen lauern überall und unterbrechen uns bei der Arbeit.

Besonders im Home Office ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass uns tausend Sachen begegnen und einfallen, die im Haushalt erledigt werden müssen.

Doch wie schafft man es sich trotz der Ablenkungen auf die Arbeit zu fokussieren?

Hier sind ein paar Tipps, die Dir helfen können:

Zeiten einteilen
Definiere klar für Dich wann Du arbeitest und wann Du Dich um Themen, wie Aufräumen, Wäsche waschen, etc. kümmerst. So stellst Du Dich unterbewusst darauf ein, wann Du Dich mit was beschäftigst und kannst Deine Zeit besser einteilen.

Terminblocker setzen
Stelle Dir Terminblocker ein, um ungestört am Stück arbeiten zu können. So stellst Du sicher, dass Du nicht durch unerwartete Termine gestört wirst. Bei einigen Programmen wie zum Beispiel Outlook kannst Du auch die Statusfunktion nutzen und Deinen KollegInnen so zeigen, ob Du gerade verfügbar oder beschäftigt bist.

Arbeitsplatz frei räumen
Um klare Gedanken zu fassen, ist die Umgebung ein ausschlaggebender Faktor. Räume den Arbeitstisch frei von sämtlichen Gegenständen und lasse nur die für die Arbeit relevanten Gegenstände auf dem Tisch. Auch die nähere Umgebung sollte aufgeräumt sein, sodass Du Dich auf die Dinge direkt vor Dir konzentrieren kannst. 

Musik oder komplette Stille
Finde für Dich selbst heraus, was am besten funktioniert. Manche Menschen benötigen absolute Stille um sich konzentrieren zu können, andere brauchen ein Hintergrundgeräusch. Für Hintergrundgeräusche kannst Du entweder Musik anmachen, auf Spotify gibt es sogar spezielle Listen dafür oder Videos einschalten, wo andere Menschen sich bei Lernen und Arbeiten gefilmt haben. (Ja, das gibt es tatsächlich! 😉 )

Unterstützung von Apps
Mittlerweile gibt es auch einige Apps auf dem Markt, die Dir dabei helfen sollen, fokussiert zu arbeiten. Dabei gehen diese Apps meist nach der Pomodoro-Technik vor und belohnen Dich mit einer virtuellen Pflanze, die wächst je länger Du produktiv bist. Falls Dir das zu verspielt ist, kannst Du auch einfach einen Timer auf 25 Minuten stellen und in diesen 25 Minuten arbeitest Du konzentriert an einer Aufgabe. Sind die 25 Minuten um, kannst Du 5 Minuten Pause machen und dann das Ganze wiederholen.

Wie steigt man remote in ein neues Projekt ein?

Wie steigt man remote in ein neues Projekt ein?

Der Start in einem neuen Projekt ist immer eine spannende Herausforderung. Das Arbeitsumfeld ist neu, die KollegInnen kennt man noch nicht und je nachdem muss man auch erstmal das Unternehmen kennenlernen.

Insbesondere ist der Start in ein neues Projekt schwierig, wenn dieser remote passiert. 

Bevor Du das Projekt startest oder neu in dem Unternehmen bist, kannst Du vorab die Social-Media-Kanäle des Unternehmens sowie dessen Blog durchstöbern, um ein Gefühl für die aktuellen Themen zu bekommen.

Im ersten Schritt ist außerdem die Einrichtung und Verwendung von unternehmensspezifischer Hardware und Software essentiell, um die Infrastruktur für das Projekt zu sichern. 

Wenn das Unternehmen ein Intranet besitzt schau nach, ob Du dort hilfreiche Informationen, Communities oder Beiträge findest die Dir Aufschluss über die Unternehmenskultur und die Arbeitsweise geben. 

Für die ersten Tage ist es zudem ratsam, sich einen Plan zu machen um möglichst schnell das Projekt und die Aufgaben zu überblicken. Wenn das Projektteam digitale Tools nutzt, um die Arbeit zu organisieren, nimm Dir Zeit die einzelnen Aspekte durchzugehen.

Zusätzlich kannst Du mit KollegInnen zu Beginn Video-Termine vereinbaren, um sie kennenzulernen und mehr über das Projekt zu erfahren.

Wie steigt man remote in ein neues Projekt ein?

How to start a new project remotely?

Starting in a new project is always an exciting challenge. The working environment is new, you don’t know your colleagues yet and depending on the situation, you first have to get to know the company.

Especially the start into a new project is difficult if it happens remotely. 

Before you start the project or are new to the company, you can browse the company’s social media channels as well as its blog in advance to get a feeling for the current issues.

First, setting up and using company-specific hardware and software is the first step to securing the infrastructure for the project. 

If the company has an intranet, see if you can find helpful information, communities, or posts there that will give you insight into the company culture and how it works. 

For the first few days, it is advisable to make a plan to get an overview of the project and tasks as quickly as possible. If the project team uses digital tools to organize the work, take time to go through each aspect.

Set up video appointments with colleagues at the beginning to get to know them and learn more about the project.

Interview mit unserem dualen Studenten Maximilian

Interview mit unserem dualen Studenten Maximilian

Der erste Monat im neuen Job ist geschafft, wie geht es Dir?

  • Gut! Der Job ist anstrengend und fordernd und macht wirklich viel Spaß. Trotz Corona kann ich unter den Corona-Schutzmaßnahmen auch vor Ort arbeiten. Das ist echt ein großer Vorteil sonst hätte ich Aufgaben wie SharePoint nicht machen können. Dadurch komme ich auch einfacher in die Themen, da die KollegInnen mich überall mit hin und in die Themen reinnehmen. 

Was war Dein Highlight?

  • Das ist schwer zu sagen, ich denke die Reise und das Event in Berlin. Man hat was anderes gesehen und ist rausgekommen. Dort konnte ich zum ersten Mal beobachten, wie ein digitales Event abläuft, direkt Kameras bedienen, beim Auf- und Abbau unterstützen und die Schnittstelle zwischen dem Moderator und der Regie einnehmen. Abends gab es dann auch eine Runde Pizza, bei der man sich vom stressigen Tag erholen konnte.

Was war die größte Herausforderung bisher?

  • Während eines Liveevents wurde ein Feueralarm ausgelöst, das war eine komplett neue Situation für das gesamte Team. Ein Kollege hatte Kartoffeln in der Mikrowelle anbrennen lassen und das Event musste unterbrochen werden. Das war in dem Moment schon ein kurzer Schock. Eine weitere Herausforderung war, dass ich eine SharePoint Seite für ein Event erstellen sollte und das habe ich noch nie vorher gemacht. In diesem Momente dachte ich, wie soll ich das schaffen, ich kann doch nicht programmieren? Im Endeffekt war das aber viel einfacherer als gedacht und hatte doch nicht so viel mit Programmierung zu tun. Meine Fragen wurden auch innerhalb kürzester Zeit von meinen KollegInnen geklärt. 

Welche Erwartungen hattest Du und sind diese eingetroffen?

  • Meine Erwartung war viel Neues zu erleben und sehr schnell in die verschiedenen Bereiche Einblicke zu erlangen. Ich war absolut überrascht, wie schnell ich eingebunden und in das Team integriert wurde. Außerdem dachte ich, dass viele digitale Events viel Stress bedeutet, jedoch macht die Arbeit jeden Tag Spaß und es fühlt sich gar nicht wie Arbeit an.

Wie gefällt Dir Sidekick?

  • Was ich beeindruckend finde ist, dass das Kernteam von Sidekick eng im Kontakt steht, obwohl jedes Mitglied andere Projekte hat. Insgesamt sind das Unternehmen und das Miteinander sehr familiär. Schon die erste Kaffeerunde hat mich begeistert. Ich konnte direkt sehr entspannte und offene Gespräche führen.

Worauf freust Du Dich in den nächsten Monaten?

  • Zunächst freue ich mich auf den Unibeginn, finde es allerdings schade, dass es vorerst nur online stattfinden kann. Ich bin sehr gespannt, wie das funktioniert und wer meine KommilitonInnen sind. Ich freue mich auch zu der Praxis den theoretischen Background kennenzulernen. Nächsten Monat findet außerdem das erste Event unter meiner Verantwortung statt. Ich freue mich, wenn das erfolgreich geklappt hat und ich die Feuerprobe bestanden habe. Allgemein kann ich aber sagen, dass ich mich freue mit dem Team gemeinsam zu arbeiten, da der Spirit einfach super ist. 

Dein Fazit?

  • Der Eindruck ist absolut positiv und der sehr gute Eindruck aus dem Bewerbungsgespräch ist definitiv bestätigt worden. Ich bin gespannt, wie sich die Projekte und Sidekick als Unternehmen weiterentwickeln.
Getting things done

Getting things done

„Das Gehirn ist dafür da Ideen zu haben, nicht dafür diese festzuhalten.“

David Allen

Nach dem Verständnis von David Allen wird unser Verstand wird durch zu viele Dinge, die wir versuchen uns zu merken, abgelenkt. Aus diesem Grund hat Allen die „Getting things done“-Methode entwickelt. Bei der Methode handelt es sich um eine Selbstmanagement Methode, die bei der Priorisierung verschiedenster Aufgaben im Alltag oder der Arbeit helfen soll. 

Insgesamt 5 Schritte sollen dabei helfen uns besser zu strukturieren und unseren Verstand für Ideen frei zu räumen.

  1. Sammle alle Ideen und Aktionen (z. B. E-Mails, Ideen oder Aufgaben), die Dir durch den Kopf gehen an einem Ort, um einen Überblick zu erhalten.
  2. Verarbeite alle Informationen, die Du aufgeschrieben hast, indem Du Dir die Frage stellen: „Ist es umsetzbar?“ Wenn es umsetzbar ist, ist die nächste Frage, ob es innerhalb von weniger als zwei Minuten umsetzbar ist? Wenn ja, führe die Aktion einfach aus. Wenn nein, setze den Punkt auf eine Aktionsliste und greife ihn zu einem späteren Zeitpunkt auf.Wenn der Fall eintritt, dass die Aktion nicht umsetzbar ist, hast Du zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Nummer eins: Verwerfe Die Aktion. Nummer zwei: Bewahre sie als Referenz auf, falls Du diese Informationen zu einem späteren Zeitpunkt benötigst. Dieser Vorgang wird für jede gesammelte Information wiederholt. 
  3. Organisiere alle umsetzbaren Elemente nach drei Kriterien: Projekt, Zeit und Kontext. Natürlich können diese Punkte nach allen drei Aspekten kategorisiert werden. Deshalb kannst Du selbst entscheiden, wie Du die Punkte am besten organisierst. Frage Dich dabei immer: Was ist der nächste Schritt für diesen Punkt und schreibe diesen auf.
  4. Überprüfe Deine Punkte wöchentlich, um sicherzustellen, dass sie immer noch umsetzbar sind oder sich an der richtigen Stelle befinden. Gibt es Punkte, die Dir im Kopf herumirren und die erfasst und abgearbeitet werden müssen? Überprüfe auch monatlich, ob Du Deine kurzfristigen Ziele erreicht hast oder was Du noch tun musst, um dorthin zu gelangen. Plane Besprechungen mit Dir selbst ein, um sicherzustellen, dass Du den Überprüfungsprozess durchführst.
  5. Führe die einzelnen Aufgaben und Aktionen aus. 

Wenn diese 5 Schritte konsequent befolgt werden, profitiert man laut David Allen von einem stressfreieren und effizienteren Leben. Außerdem schafft man in seinem Gehirn wieder mehr Freiräume für Gedanken und Ideen.